WordPress

WordPress ist mit einem weltweiten Marktanteil von über 50% die unangefochtene Nummer eins der Content Management Systeme.

Diesen oder ähnliche Sätze hört man fast immer, wenn es darum geht, die Vorteile von WordPress aufzuzeigen. Und ehrlich gesagt war es auch genau diese Verbreitung, die mich vor rund 6 Jahren dazu bewegte die Entwicklung meines eigenen CMS einzustellen, und mich WordPress zu widmen.
Nachdem ich nun eine Vielzahl von Projekten umsetzen konnte, ist meine Schlussfolgerung dieselbe, die Argumente jedoch etwas Vielschichtiger.

Von der Blog-Nische zum Publikumsliebling

2004 mischte WordPress mit seiner ersten stabilen Version einer Blog-Software den noch jungen Markt der Content Management Systeme auf. Als Nachfolger des beliebten b2/caffelog formierte sich schnell eine Entwicklercommunity, die noch heute ein wichtiges Standbein von WordPress ist. Seither hat WordPress nicht nur den Schritt zu einem vollwertigen CMS gemeistert, sondern konnte sich über Jahre hinweg als unangefochtener Marktleader positionieren.

Der WordPress Core (Kern) ist dabei eine quellenoffene Software, die kostenlos genutzt und auf einem beliebigen Webserver installiert werden kann. Getragen und weiterentwickelt wird sie von einer aktiven Community auf der ganzen Welt.
Dabei ist WordPress modular aufgebaut. Während Themes für das Layout und Design der Webseite zuständig sind, erweitern Plugins die Funktionalität des WordPress Cores. Um diese Module herum ist in den letzten Jahren ein enormes Ökosystem entstanden. Alleine im offiziellen WordPress Verzeichnis befinden sich schon über 50’000 Plugins.

Und genau da liegt auch der Grund für die weite Verbreitung, aber auch der grösste Kritikpunkt an WordPress selbst.

WordPress von der Stange

Die riesige Auswahl an vorgefertigten Themes und frei verfügbaren Plugins verleitet die Administratoren der Webseite schnell dazu, über ein paar Klicks ein kaum zu bändigendes Feature-Monster zu erschaffen.

Multipurpose Themes

Über verschiedene Online-Marktplätze können Themes für ein paar Dollar erworben werden. Für die Entwickler/innen ist dies nur lukrativ, wenn ihr Produkt einige Tausend Downloads erreicht. Um das zu erreichen, muss es so viele Verwendungszwecke (engl. purposes) wie möglich abdecken. Meine Immobilien-Webseite hat also auch die Funktionalitäten eines Coiffeursalons, eines Online-Shops, eines Foto-Portfolios, etc. Bei den beliebtesten Themes findet ein regelrechtes „Feature-Wettrüsten“ statt.

Schlussendlich muss uns aber klar sein, jedes dieser Features macht die Codebasis unübersichtlicher und somit die spezifische Weiterentwicklung schwieriger, die Wartbarkeit aufwendiger und nicht zuletzt die Seite langsamer und angreifbarer.

Die Plugin-Flut

Auch hier gilt: Weniger ist mehr.

Ein Plugin aus dem WordPress Repository ist mit einem Klick installiert und mit einem weiteren Klick aktiviert. Dabei geben wir dem Plugin uneingeschränkten Zugriff zum Dateisystem und der Datenbank. Hinzu kommt, dass Plugins kaum überprüft werden. Dabei ist es zum Beispiel auch schon vorgekommen, dass Schadcode bewusst oder unbewusst auf Tausenden Seiten implementiert wurde.

Und was macht say hello anders?

Grundsätzlich sind wir überzeugt von der intuitiven Bedienbarkeit und der soliden Grundlage des WordPress Cores. Für Blogs, Kampagnen, corporate Websites bis hin zu interaktiven Community-Lösungen ist WordPress aus unserer Sicht die richtige Wahl.

Mit den oben genannten Problemen im Hinterkopf bauen wir eigene, schlanke Themes, welche visuell und im Funktionsumfang optimal an Ihre Bedürfnisse und die Ihrer Kunden angepasst sind. Dabei können wir auch ohne Kompromisse an wichtigen Standards in der Suchmaschinenoptimierung, der Performance und der Barrierefreiheit arbeiten.

Aber ist das dann auch sicher und stabil?

Ja klar. Bei der Entwicklung eines neuen Projekts arbeiten wir konsequent nach den Sicherheits- und Codestandards des WordPress Cores und nutzen Codestrukturen, die wir gemeinsam mit anderen WordPress Entwicklern aus der ganzen Schweiz ausgearbeitet haben.
Zudem beschränken wir uns bei der Wahl von externer Software auf eine Handvoll vertrauenswürdiger Plugins, die wir bei jedem neuen Release genau prüfen.

Für den laufenden Betrieb bieten wir ausserdem einen Wartungsvertrag. In diesem garantieren wir bestmögliche Sicherheitsstandards, tägliche Backups auf räumlich getrennten Servern und periodische Updates. Für neue Features und Updates unterhalten wir für jedes Projekt eine eigene Entwicklungsumgebung, in der wir Anpassungen testen um allfällige Inkompatibilitäten frühzeitig zu erkennen. Das Beste: Die Migration auf den Liveserver geschieht dann garantiert ohne Fehler oder Ausfälle.

Fazit

WordPress, wie jedes andere CMS auch, hat seine Ecken und Kanten. Die unglaublich grosse Beliebtheit bringt leider auch Gefahren mit sich. Um so wichtiger ist es, dass ihnen bei ihrem nächsten WordPress Projekt ein Partner zur Seite steht, der ein umfangreiches Know-How mitbringt, in der WordPress Community gut vernetzt ist und der wenn nötig auch den Blick über den Tellerrand wagt: say hello

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